VDZ Tech Summit — IT in Medienhäusern

9. November 2020 digital | 4. März 2021 in Hamburg

Interviews

Eva-Maria Bauch,
Geschäftsführerin, G+J Digital Products

Welche Trends und IT-Fragen bewegen die Zeitschriftenbranche aktuell?

Eva-Maria Bauch: Der Megatrend mit vielschichtigen Auswirkungen für unser Daily Business ist nach wie vor der weiter steigende Anteil an Besuchern, die unsere Sites mit mobilen Devices, insbesondere Smartphones, ansteuern. Diese Entwicklung macht zunehmend notwendig, unsere Inhalte formatneutral zu konzipieren, also 360 Grad, für das Printmagazin, die stationäre Website, die mobile Website und auch die App.

Gleichzeitig müssen auch die Interessen unserer Werbekunden berücksichtigt werden. Hier stehen wir vor der Herausforderung, innovative Werbeformate zu entwickeln, die auf mobilen Endgeräten aller Größen funktionieren und gleichzeitig die Customer Journey im Blick zu halten. Lean back-Nutzung eines Tablets versus lean forward-Nachrichtenlesen auf dem Smartphone – diesem Wissen muss auch in der Gestaltung und Ausspielung von Inhalten und Werbung auf unseren verschiedenen Kanälen Rechnung getragen werden.

Und zum Schluss wollen wir unser Inventar natürlich mobil auf dem gleichen Niveau wie stationär monetarisieren. Ein weiteres Thema, das uns derzeit beschäftigt, ist die optimale Einbindung und Vermarktung von Bewegtbildinhalten, die auf unseren Sites und in unseren Apps von Usern und Werbekunden sehr gut genutzt werden. Und auch im Vermarktungsbereich sehen wir Trends wie beispielsweise Native Advertising, Programmatic Advertising oder auch Viewability, die wir für unsere Marken und unser Portfolio bewerten und gemeinsam mit Agenturen und Kunden bestmöglich umsetzen, wo es sinnvoll ist.

Welchen praktischen Nutzwert bietet Ihre Session auf dem 2. VDZ Tech Summit für IT- und Business-Entscheider?

Eva-Maria Bauch: Ich werde einen Einblick in die Transformation des Publishinggeschäfts bei Gruner + Jahr und damit u.a. auch in die Digitalstrategie unseres Hauses geben. Außerdem möchte ich aufzeigen, wie wir unsere Aufbauorganisation designt haben, also z.B. den G+J-Digitalbereich neben der zentralen Verlags IT, und wie das Zusammenspiel von Technologie, Redaktionen und Business Management heute aussieht. Dazu möchte ich mit den Teilnehmern aber auch in State-of-the-Art-Technlogien einsteigen wie zeitgemäße CMS, Webanalyse- und Versandsoftwaretools, die uns helfen, exzellente Publishing-Ergebnisse zu erzielen.

Was sind Ihre Erwartungen als Referent an die Veranstaltung?

Eva-Maria Bauch: Ich persönlich erwarte einen interessanten und inspirierenden Austausch mit anderen IT-Entscheidern aus dem Zeitschriftenbereich, bin gespannt auf Einblicke in andere Digitalstrategien und freue mich darauf, mein Netzwerk zu pflegen und zu erweitern.

Welche IT-Investitionen empfehlen Sie Medienhäusern in den kommenden Jahren? Wo sind deutsche Medienunternehmen Ihrer Meinung nach bereits gut aufgestellt, wo sehen Sie Nachholbedarf?

Eva-Maria Bauch: Wir bei G+J Digital Products investieren derzeit massiv in zeitgemäße CMS und flexible Dashboards. Hier empfehle ich grundsätzlich auch anderen Publishern, sich rechtzeitig technisch gut aufzustellen, um die oben beschriebenen Trends effektiv bedienen zu können. Nachholbedarf sehe ich vor allem in der effizienten Verknüpfung der Systeme. Außerdem mangelt es zuweilen an Systemen, die KPI-basiertes Arbeiten – besonders in Redaktionen – ermöglichen. Ebenfalls Nachholbedarf sehe ich hinsichtlich medienneutraler Produktions- und CRM-Systeme. Auch hier sind deutsche Medienunternehmen meiner Meinung nach vielerorts noch nicht ideal aufgestellt.

Was können deutsche Medienunternehmen hierbei aus dem Ausland lernen?

Eva-Maria Bauch: Verglichen mit ausländischen Medienunternehmen hängen deutsche Unternehmen in Sachen Fehlerkultur oft noch hinterher. Getreu dem Motto "fail, but fail fast" müssen viele deutsche Medienunternehmen erst noch lernen, digitale Geschäftsmodelle im kleineren Rahmen zu testen. Wohlwissend, dass die Unternehmung mit hoher Wahrscheinlichkeit scheitern kann. Auch bei Paid-Modellen und –Strategien sehe ich bei deutschen Medienmarken mitunter noch Nachholbedarf.


Sebastian Horn,
Head of Business Development, Sourcefabric

Welche Trends und IT-Fragen bewegen die Zeitschriftenbranche aktuell?

Sebastian Horn: Ein wesentlicher Trend ist, dass die Mediennutzung der Leserinnen und Leser über eine Vielzahl an Geräten und Alltagssituationen verteilt ist. Verlage stehen vor der Herausforderung, je nach Kontext die richtigen Inhalte zu liefern, zum Beispiel den schnellen Nachrichtenüberblick für die Fahrt zur Arbeit und das lange Hintergrundstück für den Sonntagnachmittag.

Voraussetzung dafür ist eine Software, mit der Redaktionen Inhalte effizient erstellen, verwalten und auf verschiedenen Kanälen veröffentlichen können. Außerdem benötigen Verlage aus meiner Sicht eine IT-Infrastruktur, die flexibel genug ist, um ständig an neue Anforderungen angepasst und mit anderen Systemen integriert zu werden.

Welchen praktischen Nutzwert bietet Ihre Session auf dem 2. VDZ Tech Summit für IT- und Business-Entscheider?

Sebastian Horn: Der Vortrag wird deutlich machen, wie sich der Einsatz von Open Source Software von proprietären Lösungen unterscheidet. Er unterstreicht die Vorteile der Open Source Idee, versucht gängige Vorurteile gegenüber dieser Idee auszuräumen und gibt den Zuhörern praktische Hinweise, worauf sie achten sollten, wenn sie sich für Open Source Software entscheiden.

Was sind Ihre Erwartungen als Referent an die Veranstaltung?

Sebastian Horn: Ich freue mich auf den Austausch mit IT-Experten und Führungskräften aus der Verlagsbranche. Ich bin überzeugt, dass die aktuellen Herausforderungen nur gemeistert werden können, wenn Verlage ihre Erfahrungen miteinander teilen und gemeinsam an Lösungen arbeiten.

Welche IT-Investitionen empfehlen Sie Medienhäusern in den kommenden Jahren? Wo sind deutsche Medienunternehmen Ihrer Meinung nach bereits gut aufgestellt, wo sehen Sie Nachholbedarf?

Sebastian Horn: Medienhäuser brauchen eine IT-Infrastruktur, mit der sich neue Ideen und Formate aus Verlag und Redaktion unkompliziert umsetzen lassen. Die Nutzer redaktioneller Software sollten sich voll und ganz auf ihre kreativen Aufgaben konzentrieren können und möglichst wenig Zeit durch benutzerunfreundliche Systeme verlieren.

Wichtig ist zudem die Investition in Softwarelösungen, die jederzeit erweitert und gegebenenfalls auch durch eigene Entwickler angepasst werden können. Starre, monolithische Plattformen, die meinen alles zu können, halte ich für nicht mehr zeitgemäß.

Was können deutsche Medienunternehmen hierbei aus dem Ausland lernen?

Sebastian Horn: Ich sehe im Ausland mehr Experimentierfreudigkeit. Einige journalistische Neugründungen lassen das klassische Design einer Nachrichtenseite hinter sich und experimentieren mit völlig neuen Formaten und Ansätzen.

Die App Circa zeigt zum Beispiel, wie Journalismus aussieht, der konsequent für eine mobile Leserschaft optimiert ist. Dafür wurde eigens ein neues CMS entwickelt. Quartz.com hat sich Tablet-Nutzer als primäre Leserschaft vorgenommen und ihr Design darauf ausgerichtet. Die Seite nutzt das Open Spure CMS Wordpress. Und ja, auch von Seiten wie Buzzfeed gibt es viel darüber zu lernen, wie Journalismus heutzutage Leser erreicht und bindet.


Stefan Richter
Co-Gründer & CTO, freiheit.com

Welche Trends und IT-Fragen bewegen die Zeitschriftenbranche aktuell?

Stefan Richter: Das Printgeschäft erodiert, doch noch immer liefern gedruckte Medien einen Großteil des Gewinns von Verlagen. Zwar ist die Marge oft hoch, doch viele Verleger stellen die entscheidende Frage: Wie können sinkende Werbeeinnahmen aus dem Print-Geschäft durch Online-Angebote ausgeglichen werden? Wie können wir die Effizienz und Effektivität erhöhen, ohne die Qualität zu verringern?

Vor allem müssen Lösungen simpel sein, etwa werden automatisierte Redaktionssysteme benötigt, mit deren Hilfe ganz ohne Aufwand einmal erstellte Inhalte – ganz gleich ob gedruckt, digital oder online – theoretisch auf allen Plattformen erscheinen können.  Und natürlich: Wie arbeitet der Journalist der Zukunft? Dabei darf nicht vergessen werden: Nur ins Ausland schauen reicht nicht. Der deutsche Medienmarkt ist eigen und folgt zum Teil anderen Gesetzmäßigkeiten und vor allem Zeitabläufen.

Welchen praktischen Nutzwert bietet Ihre Session auf dem 2. VDZ Tech Summit für IT- und Business-Entscheider?

Stefan Richter: Mein Vortrag soll dabei helfen zu verstehen, wie man mit Datenanalyse die Kunden besser verstehen und mit Machine Learning sein Angebot verbessern kann. Ich will klar machen, wie auch mittelständische Verlage ohne riesige IT-Abteilung von den Vorteilen profitieren können und warum man darum nicht herum kommt.

Was sind Ihre Erwartungen als Referent an die Veranstaltung?

Stefan Richter: Am liebsten würde ich über konkrete Fragen und konkrete Probleme sprechen und in der Diskussion Ideen entwickeln, wie man mit Hilfe von Daten systematisch Probleme lösen und Systeme und Abläufe verbessern kann.

Wir beschäftigen uns mit verschiedensten Themen in verschiedensten Branchen; doch gerade wenn es um Datenanalyse und selbstlernende Systeme geht, ähneln sich viele Fragestellungen – andere sind aber höchst speziell. Alles, was technisch machbar ist, wird auch gemacht werden. Aber gerade dann, wenn es um hochwertigen Journalismus geht, ist es interessant zu wissen, wie man diese Technologien auf eine andere Art nutzen kann, als einfach nur zur Optimierung auf die Nutzer-Präferenzen oder im Roboter-Journalismus.

Welche IT-Investitionen empfehlen Sie Medienhäusern in den kommenden Jahren? Wo sind deutsche Medienunternehmen Ihrer Meinung nach bereits gut aufgestellt, wo sehen Sie Nachholbedarf?

Stefan Richter: Tolle, unique Inhalte zu haben, die exklusive Nachricht, die packende Reportage, ist natürlich das, was Journalismus ausmacht. Aber: BuzzFeed, Circa oder die Huffington Post machen deutlich, dass all das nichts nutzt, wenn es nicht perfekt aufbereitet zum Rezipienten kommt. Zusätzlich stellen sich technische Herausforderungen, etwa die zunehmende Nutzung von Smartphones statt großer Bildschirme für den Konsum von Journalismus. Spätestens dadurch kommt es darauf an, dass Medienhäuser selbst Software-Firmen werden.

Im Prinzip stehen alle Firmen auf diesem Planeten vor dem gleichen Problem: Alles wird Software. Eine Transformation ist notwendig. Und hier geht es nicht nur um Technologie und Prozesse, sondern es geht auch um Unternehmenskultur.

Der Kampf um die Talente hat längst begonnen. Im Silicon Valley zahlen die Top-Firmen 6000, ja manchmal sogar 8000 US-Dollar monatlich für einen Praktikanten im Bereich “Software". Das ist ein globaler Trend, der auch Europa erreichen wird. Die besten Entwickler suchen nach Unternehmen mit einer Kultur, in der sie neue Ideen verwirklichen und in einer innovativen Umgebung Verantwortung übernehmen können. Hier gibt es einen immensen Nachholbedarf in deutschen Medienunternehmen. Der Kampf um Köpfe darf nicht nur in den Redaktionen stattfinden. Entwickler sind mehr als die Menschen die man anruft, wenn der Drucker nicht geht.

Was können deutsche Medienunternehmen hierbei aus dem Ausland lernen?

Stefan Richter: Nochmal: Der deutsche Medienmarkt ist nicht der amerikanische, und das nicht nur wegen der Sprache. Doch was über alle Branchen hinweg Relevanz hat, ist etwa in diesen beiden Büchern beschrieben:

  • Über Unternehmen und Unternehmenskulturen im 2. Maschinenzeitalter "How Google Works", Eric Schmidt & Jonathan Rosenberg

Markus Ilka
CIO (Leiter IT und Digital Services), Motor Presse Stuttgart GmbH & Co. KG

Welche Trends und IT-Fragen bewegen die Zeitschriftenbranche /Motor Presse aktuell?

Markus Ilka: Nehmen wir einmal folgende 2 Beispiele:

Schlagwort CRM: Zeitschriftenverlage beherrschen traditionell das Thema Abonnement und alle damit in Verbindung stehenden Prozesse. Dies wird im Wandel und mit den Möglichkeiten der Digitalisierung nicht ausreichen, um flexible, dynamisch und schnell (teilweise in Echtzeit) kundenspezifische Produkte anbieten zu können. Vor allem in der kreativen Kombination von digitalen Produkten liegen Chancen, neue Abomodelle zu etablieren. Dies setzt ein anderes Verständnis und Umgang als bisher zum Schlagwort CRM voraus.

Digitale Magazine: Die Zahl der verkauften eMagazines im Abo und Einzelverkauf wächst nicht im gleichem Maße, wie die Ausbreitung der Endgeräte ungebremst zunimmt. Bei den Rahmenbedingungen zur Herstellung der eMagazines begegnen uns aufwändige Workflows und damit verbunden hohe Produktionskosten. Der Kunde empfindet offensichtlich den Mehrwert, den er in seinen Vorstellungen von einem eMagazine erwartet, als nicht immer ausreichend. Wie, in welcher Form mit welchen Mechanismen sollte das Produkt „eMagazine der Zukunft“ angeboten werden? Wie gestalten sich hierzu die Produktionsprozesse?

Welchen praktischen Nutzwert bietet Ihre Session auf dem 2. VDZ Tech Summit für IT- und Business-Entscheider?

Markus Ilka: Die Thematik der medienneutralen Datenhaltung ist mindestens so alt wie die Thematik der Digitalisierung. Die Herausforderung hierbei ist nicht die Datenhaltung an sich.  Dahinter steht die Notwendigkeit, seine Inhalte direkt, mit möglichst wenig Aufwand, so schnell und automatisiert als möglich in unterschiedlichen Produkten / Kanälen ausspielen zu können. Um diese Zielsetzung zu verfolgen, müssen neben der technischen Expertise primär alle Prozesse rund um die Contententstehung einbezogen werden. Die Motor Presse Stuttgart erarbeitet unter dem Projekttitel „Content First“ die Möglichkeiten und Grenzen einer medienneutralen Produktionsweise ihrer Inhalte. In der Session stellen wir den Projektstatus vor und lassen die Teilnehmer an unseren bisherigen Erkenntnissen teilhaben.

Was sind Ihre Erwartungen als Referent an die Veranstaltung?

Markus Ilka: Austausch zu Themen, welche andere Verlage zu ähnlichen Herausforderungen bewegen und deren Lösungswege/ -ansätze.

Welche IT-Investitionen empfehlen Sie Medienhäusern in den kommenden Jahren? Wo sind deutsche Medienunternehmen Ihrer Meinung nach bereits gut aufgestellt, wo sehen Sie Nachholbedarf?

Markus Ilka: Aktuell spürt man in der Verlagsbranche große Verunsicherungen zur Ausrichtung der Digitalisierung,  insbesondere zur Findung geeigneter digitaler Produktformen, welche entsprechende USPs bieten.

Investitionen würde ich im Kontext zu CRM, SSO und wie im Beispiel der Motor Presse zur Etablierung einer medienneutralen Produktionsweise (und den damit verbundenen automatisierten Transformationen) empfehlen.

Was können deutsche Medienunternehmen hierbei aus dem Ausland lernen?

Markus Ilka: Generell Augen offen halten! Entwicklungen ob im In- oder Ausland verfolgen und daraus für sich Erkenntnisse bestmöglich ableiten.

„Prophylaktische“ Technologieinvestitionen ermöglichen, bedeutet, auch wenn im eigenen Verlag noch keine konkreten Szenarien oder Entscheidungen zu Business Cases vorliegen, sich mit Markttendenzen befassen und nach eigener Einschätzung eine mögliche Realisierung im eigenen Verlag zu hinterfragen (Voraussetzungen prüfen). Bsp.: auch wenn eine Paywall zur Freischaltung von Artikeln HEUTE noch nicht beschlossen ist, wie könnte eine Lösung auf Basis der eigenen Informationstechnologie realisiert werden. Z.B. wie erfolgt die Steuerung & Abrechnung der Inhalte. Lohnt es sich, um zeitnah vorbereitet zu sein, erste Schritte einzuleiten?


Dr. Michael Sauter
Co-Founder / Managing Director, QUARTER/TO Ventures GmbH

Welche Trends und IT-Fragen bewegen die Zeitschriftenbranche aktuell?

Dr. Michael Sauter:

  • Erfolgreiche Strategien, Produkte und Services in der digitalen Welt
  • Zusammenarbeit verschiedener Generationen, Digital- vs. Bestands-Geschäft sowie Integration von externen Partnern
  • Neue Arbeitsweisen und Methoden für mehr Innovation in kürzerer Zeit

Welchen praktischen Nutzwert bietet Ihre Session auf dem 2. VDZ Tech Summit für IT- und Business-Entscheider?

Dr. Michael Sauter:

  • Den Schalter im Kopf umlegen, um in einer zunehmend digitalen Welt erfolgreich zu sein
  • Verständnis für die digitale Welt mit ihren Chancen und Risiken
  • Komplett neuartige Sicht auf die digitalen Leader und ihre aktuellen Strategien hinter dem Offensichtlichen
  • Ansatzpunkte, neue Arbeitsweisen und Methoden der digitalen Welt und Startups auch im Corporate Umfeld für mehr Innovation zu nutzen

Was sind Ihre Erwartungen als Referent an die Veranstaltung?

Dr. Michael Sauter:

  • Reger Austausch zu Zukunftsstrategien und Change in der Zeitschriftenbranche
  • Wake-up call für Unternehmen, die die Zukunft zaghaft angehen und verschlafen

Welche IT-Investitionen empfehlen Sie Medienhäusern in den kommenden Jahren? Wo sind deutsche Medienunternehmen Ihrer Meinung nach bereits gut aufgestellt, wo sehen Sie Nachholbedarf?

Dr. Michael Sauter:

  • Investment in Qualifizierung der Mitarbeiter im Zuge der Digital Transformation
  • Strategische Programme, um Digital Change im Management zu etablieren und die Unternehmenskultur umfassend weiter zu entwickeln
  • Individuelle Coaching Unterstützung für Mitarbeiter aller Level, um Blockaden zu lösen und bei der Transformation zu unterstützen

Was können deutsche Medienunternehmen hierbei aus dem Ausland lernen?

Dr. Michael Sauter:

  • Wie Innovation im digitalen Umfeld wirklich und erfolgreich geht
  • Was es heisst „fail faster“ im gesamen Unternehmen zu etablieren und überzeugt zu leben
  • Warum Technologie in Zukunft ein Business Enabler ist und jeder Manager Technologie verstehen muss  

Alexander Siebert
Gründer und Geschäftsführer, Retresco GmbH

Welche Trends und IT-Fragen bewegen die Zeitschriftenbranche aktuell?

Alexander Siebert: Die Individualisierung und Personalisierung der Angebote. Wie kann ich meine Nutzer besser verstehen? Wie kann ich die Relevanz meines Angebotes für den einzelnen Nutzer weiter verbessern? Wie kann ich jedem Nutzer zu jeder Zeit auf jedem Kanal ein für ihn passendes Angebot erzeugen?

Welchen praktischen Nutzwert bietet Ihre Session auf dem 2. VDZ Tech Summit für IT- und Business-Entscheider?

Alexander Siebert: Nur durch die Automatisierung wird es zukünftig möglich sein, kostengünstig individualisierte und vermarktungsrelevante Angebote zu produzieren und zu vertreiben. Der Vortrag gibt einen Überblick über das Themengebiet Automatisierung, benennt Beispiele, bespricht die Business-Relevanz und gibt einen Ausblick auf die Zukunft.

Was sind Ihre Erwartungen als Referent an die Veranstaltung?

Alexander Siebert: Austausch, Diskussion und neue Ideen.

Welche IT-Investitionen empfehlen Sie Medienhäusern in den kommenden Jahren? Wo sind deutsche Medienunternehmen Ihrer Meinung nach bereits gut aufgestellt, wo sehen Sie Nachholbedarf?

Alexander Siebert: Digital erfolgreiche amerikanische Medienunternehmen haben eine Quote von 60% IT. Technologie ist ein entscheidender Wettbewerbsfaktor. Daran mangelt es vielen deutschen Medienhäusern. Gute Systeme zur kanalunabhängigen Contenterstellung sind vorhanden. Wichtig wird jetzt vor allem die pass- und zielgenaue Distribution.

Was können deutsche Medienunternehmen hierbei aus dem Ausland lernen? 

Alexander Siebert: 60% IT-Anteil. Trial & Fail fast.

Sponsoren

Partner